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EM Pony Bishop Burton: Auftakt für Spring- und Vielseitigkeitsreiter

29.07.2010

29.07.2010

EM Pony Bishop Burton: Auftakt für Spring- und Vielseitigkeitsreiter

von Uta Helkenberg

Bishop Burton/GBR (fn-press). Auch für die Ponyspring- und vielseitigkeitsreiter haben heute die Europameisterschaften im britischen Bishop Burton begonnen. In der ersten Wertungsprüfung ging es für die Springreiter darum, sich eine gute Ausgangsbasis für den Einzug ins Finale am Sonntag zu verschaffen. Für die Vielseitigkeitsreiter hieß es: Ab auf_s Viereck.

Im Parcours gelang es nur zwölf Paaren auf Anhieb, die EM mit einer Nullrunde zu beginnen. Zwei weitere kamen mit je einem Zeitfehler ins Ziel. Die schnellsten Runden drehten Emma O_Dwyer aus Irland mit Kalim de Montlieu, Jessica Vinter Jensen (Dänemark), EM-Dritte des Jahres 2008, mit Nikolina und Jonas Vervoort (Belgien) mit Escada. Außerordentlich schnell, aber leider mit einem Abwurf behaftet beendete Kaya Lüthi (Aach) mit Karwin als beste Deutsche den ersten EM-Parcours und landete damit auf Platz 16. Ebenfalls vier Strafpunkte kassierten Miriam Zell (Schermbeck) mit Wombel, Christopher Kläsener (Marl) mit Sunny und Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome. Zwei Abwürfe musste Sophie Schuster (Pöttmes) mit Spotlieght One in Kauf nehmen. "Der Parcours war anspruchsvoll, aber fair. Eigentlich hätten alle auch null reiten können", sagte Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt). "Aber wie es eben so ist, der eine kam ein bisschen dicht, der andere ein bisschen groß - und schon ist es passiert." Für dasmorgige Springen, in dem es in zwei Umläufen auch um die Vergabe des Mannschaftstitels geht, berief Teeuwen seine "Damen" ins Team. "Die Vier haben einfach die meiste Nationenpreiserfahrung", sagte der Bundestrainer zur Begründung.

Parallel zum zweiten Teil der Mannschaftsdressur, die mit einer "historischen" Silbermedaille für den Seriensieger Deutschland endete, und dem ersten Springen fand heute auch der erste Teil der Vielseitigkeit, die Dressur, statt. Nach der Hälfte der Starter liegt hier die Britin Grace Walker im Sattel des ehemaligen Europameisters Noble Springbok in Führung. Für ihre Vorstellung gab es 46,9 Minuspunkte. Die ersten beiden deutschen Teamreiterinnen, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) mit Pamira LK und Saskia Wasserberg (Rhauderfehn) mit Lady Leslie, kamen mit 50,0 (Platz drei) beziehungsweise 67,1 (Platz 18) aus dem Viereck. Besser schnitt Einzelreiterin Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara ab. Sie rangiert nach der Zwischenwertung mit 47,6 Minuspunkten auf dem zweiten Platz im Zwischenstand. Nach der Besichtigung der Geländestrecke, ist sich Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf)allerdings sicher, "dass diese EM nicht auf dem Viereck entschieden wird. Wie bei einer EM in England zu erwarten war, hat es das Gelände in sich." Seine ersten Eindrücke vom Kurs schilderte Lutter wie folgt: "Hoch, weit, breit und vor allem technisch sehr anspruchsvoll. Ich würde mal sagen _Klein-Luhmühlen." Für die jungen Buschreiter geht es morgen aber zunächst mit der Dressur weiter. Für Deutschland gehen dann noch die beiden Teamreiterinnen Michelle Mothes (Rodewisch) mit Twobits und Marisa Braig (Niederbiegen) mit Andy an den Start, außerdem Lena Ostrowicki (Niederkassel) mit Aircraft als Einzelreiterin.

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