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CICO Aachen: Deutschland führt nach Dressur und Springen

16.07.2010

16.07.2010

CICO Aachen: Deutschland führt nach Dressur und Springen

von Uta Helkenberg

Aachen (fn-press). Heute hat mit Dressur und Springen der Nationenpreis der Vielseitigkeitsreiter beim CHIO Aachen begonnen. Seit 2007 starten auch die Buschreiter in der Aachener Soers und waren seither in der Mannschafts- und Einzelwertung siegreich.

Auch in diesem Jahr liegt das deutsche Team vor dem abschließenden Geländeritt mit acht Punkten in Führung vor Großbritannien, allerdings geschwächt durch den Ausfall von Dirk Schrades King Artus. "Das Pferd war nach der Dressur nicht in Ordnung", berichtete der Profi aus Sprockhövel, daher hatte er es vor dem Springen zurückgezogen. Damit werden die deutschen Farben morgen im Gelände nur noch durch den EM-Dritten von 2009, Michael Jung (Horb) mit Weidezaunprofi_s River of Joy und die beiden Mannschafts-Olympiasieger Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Butts Abraxxas und Andreas Dibowski (Döhle) mit Euroridings Butts Leon vertreten.

"Dibo", der nach seinem Sieg mit FRH Serve Well im vergangenen Jahr, in Aachen als Titelverteidiger antritt, rangiert nach dem Springen auf Platz zwei der Einzelwertung. Nach der Dressur war er noch Sechster. "Mein Pferd ist kein Dressursieger, das weiß ich. Aber ich bin froh, mit meinem Ergebnis Anschluss an die Spitze zu haben", hatte Dibowski noch nach der Dressur gesagt. Im Springen machte er "nur" einen Fehler (Zwischenstand vor Gelände 45,2 Minuspunkte) und rückte damit in der Wertung nach oben. Seine beiden Teamkollegen kamen mit je acht Strafpunkten im Gepäck aus dem Parcours. Michael Jung musste damit seine Führungsposition aus der Dressur mit Platz vier tauschen (46,2). Ingrid Klimke rangiert im Zwischenstand auf Platz 15 (48,6).

Ingesamt gab es nur wenige Nullrunden im Springen, zwei davon gingen auf deutsches Konto: Peter Thomsen (Lindewitt) mit Cayenne und Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit TSF Karascada M kamen ungeschoren durch den Parcours. Während sich Thomsen damit auf den 21. Platz (52,2) verbessern konnte, kam Meier nicht über Platz 31 (59,4) hinaus. Nach einem sehr guten Start hatte seine kleine Rappstute wieder einmal keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen die Dressur gemacht. Fehlerfrei blieben auch der Australier Clayton Fredericks mit der bis vor Kurzem von Dirk Schrade gerittenen Be My Guest (48,0/Platz neun) und Simone Deitermann (Saerbeck) mit FRH Free Easy, die allerdings fünf Strafpunkte für Zeitüberschreitung in Kauf nehmen musste (47,6/Platz acht).

Mit nur einem Zeitstrafpunkt kamen Emily Baldwin mit Drivetime, das routiniertest Paar im britischen Team, aus dem Soerser Hauptstadion. Damit machten sie einen Platz nach Dressur gut und dürfen sich über den Titel des "Overnightleaders" freuen (40,2). Dritter nach Dressur und Springen ist der Italiener Stefano Brecciaroli mit Apollo van de Wendi Kurt Hoeve (46,0).

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