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von Dr. Dennis Peiler
Kai Vorberg (Köln) mit Sir Bernhard RS von der Wintermühle (Longenführerin Kirsten Graf), Simone Wiegele (Grevenbroich) mit Arkansas (Jessica Schmitz) und das Team Bleyer Rheinland mit Weltoni RS von der Wintermühle (Alexandra Knau) stellten das Team Deutschland I und belegten in dieser Besetzung Platz zwei (25,475). Die zweite deutsche Mannschaft (24,829) setzte sich zusammen aus Gero Meyer (Lastrup) mit Centuro (Dr. Silke Bartl), Sarah Kay (Sörup) mit Airbus (Irina Lenkeit) und dem Team PSG Rittergut Habighorst-Bordenau mit Bobby (Lars Hansen).
Der Sieg Frankreichs (25,484) war aufgrund der Vorleistungen an diesem Wochenende nicht überraschend. Kai Vorberg lieferte sich während des gesamten Turniers ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem französischen Europameister Nicolas Andreani. Im Einzelwettbewerb, der dem Nationenpreis voraus ging, hatte noch Kai Vorberg die Nase vorne. Im abschließenden Nationenpreis lief es dann für den Kölner nicht so rund wie gewohnt. Probleme in der Kürausführung führten dazu, dass der Doppelweltmeister wertvolle Punkte auf Andreani verlor. „Das Turnier hatte für mich Licht und Schatten, aber wir haben bis zur WM in Kentucky ja noch fast drei Monate Zeit, um an den Schwächen zu arbeiten“, so Vorberg. Den Direktvergleich zwischen Simone Wiegele und Anne-Sophie Musset Agnus aus Frankreich entschied eindeutig die Deutsche für sich. Damit stand fest, dass die Leistungen der Teams für den Sieg im Nationenpreis ausschlaggebend sein würden. Das französische Nationalteam setzte sich gegen die Gruppe Bleyer Rheinland durch und sicherte damit Frankreich den ersten Sieg beim CHIO im Voltigieren. Einen Tag zuvor wurde noch für das deutsche Team die Nationalhymne gespielt, das sich nach Pflicht und Kür gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnte.
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